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Die Band im Ausland

Aufbruch zum Zuckerhut....

Die Big Band der Bundeswehr auf Konzertreise in Südamerika

Blick vom Zuckerhut auf Rio de Janeiro
Zum ersten Mal in der 42 jährigen Orchestergeschichte brach die Big Band der Bundeswehr nach Südamerika auf. Inklusive Techniker traten 34 Bandmitglieder mit mehr als 7 Tonnen Orchesterequipment die Reise von Köln zunächst nach Rio de Janeiro in Brasilien an. Konzert in Rio de Janeiro Auftakt der Konzertreise war die Abschlussveranstaltung des deutschen Generalkonsulats im Rahmen des Deutsch-brasilianischen Wirtschaftsjahrs. Bandleader und Oberstleutnant Christian Weiper hatte mit seiner Mannschaft die passenden Rhythmen aufgelegt, sofort sprang der Funke über. Die mehr als 200 geladenen Gäste konnten nicht genug von der Musik der Big Band der Bundeswehr bekommen. Nach einigen Stunden an der Copacabana ging es weiter zum Mittelpunkt Südamerikas in die Region Mato Grosso nach Cuiabá - eine der Austragungsstätten der anstehenden Fußballweltmeisterschaft.
In Cuiabá hatte die "SESC" (lokale Bildungsstädte für Kultur) und die deutsche Honorarkonsulin Tanja Kramm Da Costa in eine Historische Anlage Namens Arsenal" eingeladen. Konzert in CuiabaAufwendig wurde im Innenhof eine Open-Air Bühne aufgebaut, der es technisch an nichts fehlte. Die Angehörigen der Big Band trauten ihren Augen nicht als die Veranstalter um 20.00 Uhr die Tore zwecks Überfüllung schließen mussten. Unglaubliche achttausend Zuschauer waren zum Teil mehr als 400 km angereist um sich dieses musikalische Ereignis nicht entgehen zu lassen. Schon bei den ersten Klängen des Eröffnungstitels, zeigten die Konzertbesucher unbeschreibliche Begeisterung. Die Rufe nach Zugabe wollten nach mehr als 2 Stunden Konzert ohne Pause nicht abreißen. Ohne Übertreibung kann man behaupten, dieser Abend dürfte das erfolgreichste Auslandkonzert in der Geschichte der Band gewesen sein.
Der folgende Auftritt galt einer Auftaktveranstaltung gegen Kindermissbrauch in Brasilien die auf einem Platz vor dem Rathaus in Cuiabá stattfand. Die Dixieland-Formation der Big Band eröffnete die Kundgebung. Auch hier erfreuten sich die Besucher größter Begeisterung an den Klängen der Musiker aus dem rheinischen Euskirchen.
Danach ging es weiter über Brasilia über die Anden nach Santiago, die Hauptstadt Chiles. Hier fand das Konzert im architektonisch sehr modern gestalteten Theater der Corporación Cultural Carabineros de Chile statt. Vor vollen Sitzreihen hieß es um 19.00 Uhr Showtime für die Big Band der Bundeswehr. Gastgeber zu diesem Konzertabend war der deutsche Botschafter Hans-Henning Blomeyer-Bartenstein.Konzert in Santiago de Chile Mit allem hatte man hier in Chile aus Deutschland gerechnet – "….natürlich werden die uniformierten Musiker aus Deutschland reichlich Marschmusik im Gepäck haben...." so oder ähnliche Aussagen waren vor Beginn des Konzerts im Publikum zu hören. Bereits nach dem ersten Titel war den Gästen klar diese Erwartungshaltung ist völlig am Inhalt des Konzerts vorbei, was unter anderem den vielen jungen Kadetten der Carabineros im Publikum mehr als recht war. Der Applaus und die Zugabe Rufe auf Spanisch "Otra, Otra" rissen auch hier nicht ab.






Die Big Band eröffnete ihre Open Air Saison in Madrid

Der Chef und Bandleader der Big Band der Bundeswehr, Oberstleutnant Christoph Lieder, konnte zum Beginn der Open Air Saison mehr als 5000 Zuschauer am vergangenen Dienstag auf dem Plaza Mayor in Madrid / Spanien begrüßen
Anlass der Konzertreise war der Auftakt der deutsch-spanischen Kulturwochen, die unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Christian Wulf stehen. Die Band kam hervorragend bei dem internationalen Publikum an. Reinhard Silberberg, der deutsche Botschafter und Gastgeber dieses großen Events, und die extra zur Eröffnung angereiste Staatsministerin Cornelia Pieper aus dem Auswärtigen Amt in Berlin sowie die zahlreich erschienenen Besucher waren total begeistert von den "musikalischen Botschaftern" in Uniform aus dem rheinischen Euskirchen.
Die Band beim Open Air Konzert in Madrid
Den "musikalischen Ritterschlag" erhielten Bandleader Lieder und seine Musiker an diesem Abend von keinem geringeren Konzertbesucher als dem britischen Songwriter und Produzenten Albert Hammond (Arrangeur des Welthits "One Moment in Time" von Whitney Houston), der das Orchester spontan besuchte, da er selbst gerade mit seiner Band in Madrid probte. Sein Kommentar zu diesem wunderbar gelungenen Open Air Start 2011 in Madrid: "I know the band for a long time and I love it!"








"Emirates Palace" als Bühne

700 Gäste aus aller Welt erlebten nach dem musikalischen auch ein prächtiges echtes Feuerwerk in der 42 Meter hohen Kuppel des "Emirates Palace" und waren restlos begeistert von der Show der Euskirchener Musiker.

Silvester 2010-2011

Das 40. Band-Jubiläum begann für die Big Band der Bundeswehr mehr als imposant: Das Weltklasseorchester aus Euskirchen gestaltete auf Einladung den Silvesterball in einem der imposantesten Hotels der Welt, dem "Emirates- Palace" in Abu Dhabi (Vereinigte Arabische Emirate) musikalisch.
Mit großem Erfolg erfüllte das Orchester die hohen Erwartungen vor internationalem Publikum. Bandleader Oberstleutnant Christoph Lieder und seine Profimusiker in Uniform hatten reichlich musikalischen "Zündstoff" mit in den Wüstenstaat gebracht, so dass beim Publikum diesbezüglich sicher keine Wünsche offen blieben.
Nicht nur die Hoteldirektion lobte den imposanten Auftritt: Nein, auch Gäste, die mehrfach den jährlich stattfindenden Ball im Emirates Palace besuchten, stellten nach einer berauschenden Ballnacht fest, dass die musikalische Bandbreite der Band aus Deutschland Weltklasse war.






...neulich in Kapstadt

Konzerttour nach Süd Afrika
"Allein im Jahr 2009 besuchten mehr als 150.000 Live- Konzertbesucher die ausgeklügelte Bühnenshow der Big Band der Bundeswehr, die sich aus Titeln aus Swing, aktuellen Hits und Evergreens zusammensetzt, und nicht mit "German Blasmusik" zu verwechseln ist. 21 Profimusiker und Gesangssolistin "Bwalya" aus Sambia, präsentiert von Ihrem Bandleader Oberstleutnant Christoph Lieder, bringen eine musikalische Show ans Western Cape..." So wurde die Big Band bei Ihrer gerade sehr erfolgreichen Konzerttour in Südafrika durch die lokalen Medien den Musikinteressierten angekündigt.

Die Konzerttour wurde als kulturelles Unterstützungsprogramm der Übung Good Hope IV zwischen den Südafrikanischen Streitkräften und der Deutschen Bundeswehr durchgeführt.
Die Band beim Konzert an de V+A Waterfront in Cape Town  Foto: Th. Ernst
Die Konzertbesucher erwarteten mehr als 90 Minuten gute Unterhaltung durch die musikalische Top-Performance der Musiker in Uniform, die natürlich wie könnte es anders sein, in weißer Marineuniform in Aktion traten. Die Anreise nach Kapstadt stellte für die Akteure aus Euskirchen eine kleine logistische Herausforderung dar, denn ein Teil des Orchesters, kam erst am Vormittag des 23.02. von einer Performance bei den olympischen Winterspielen in Vancouver in Kanada zurück und flog bereits am Nachmittag des gleichen Tages mit der ganzen Band und mehr als sieben Tonnen Equipment zum südlichsten Teil Afrikas weiter.
Neben dem musikalisch qualitativ sehr hochwertigen Programm hatten sich die Organisatoren zur Unterstützung eines wichtigen Benefizzwecks in Kapstadt verpflichtet. Während den Konzerten und Auftritten wurden freiwillige Spenden eingesammelt, die in vollem Umfang dem Red Cross Children´s Hospital zugute kommen.
OTL Lieder bei der Übergabe der Spendengelder    Foto: Th. Ernst
"Schirmherren" der Good Hope IV Konzerttour der Big Band der Bundeswehr für diesen guten Zweck war die ehemalige "Miss Südafrika" Mrs. Wilma v. d. Bijl und der Deutsche Botschafter Dieter W. Haller. Mehr als 3000 Konzertbesucher nutzten die Gelegenheit und besuchen eines der musikalischen Highlights des Jahres 2010 an der V+A Waterfront in Kapstadt: "Die Big Band der Bundeswehr".







Auch in der Schweiz ist sie ein gern gesehener Gast:

Die Big Band der Bundeswehr spielt im Kongresszentrum Davos
für den guten Zweck

Schon lange hatte sich die Band auf diesen Kurztrip gefreut, denn auch dieses wirklich weit gereiste Orchester kommt nicht allzu oft in den Genuss einer solch einmaligen alpinen Kulisse.
"Diese Landschaft und die Menschen sind besonders" meinte nicht nur der Posaunist Ronald Lehmann, sondern auch die ganze Truppe, von Technik bis Chef, waren von besonderem Flair dieser Gebirgslands und der höchsten Stadt Europas ganz begeistert.

Foto Alexander Kulla

Schließlich konnten die Musiker zumindest für ein paar freie Stunden selbst rauf auf den Berg und die alpine Höhenluft schnuppern.
Abends auf der Bühne funktionierte dann wieder alles in der sprichwörtlichen Perfektion eines Schweizer Uhrwerkes. Der Funke zum Publikum sprang vom ersten Moment an über und die Besucher des Kongresszentrums hielt es am Schluss nicht mehr auf den Stühlen.

"Euch müsste es auf Rezept geben," sagte eine verzückte Zuhörerin nach dem Konzert.
Dieser Wunsch muss leider unerfüllt bleiben, aber durch die Benefiz Gala der Big Band der Bundeswehr konnte ein ansehnlicher Betrag für den Kinderspielplatz in der Hochgebirgsklinik eingenommen werden.








Zurück zu den Wurzeln

Die Big Band der Bundeswehr reist zu den Ursprüngen des Jazz und Swing in die Vereinigten Staaten von Amerika

Der regnerische Novembermorgen ist ein besonderer für Hauptmann Christian Meurer. Der junge Pilot sitzt in Köln/Wahn im Cockpit eines Luftwaffen-Airbus und beginnt gleich mit seinem Prüfungsflug zum Kommandanten. Mit an Bord ist eine Auswahl von Köchen der Kochnationalmannschaft, die Big Band der Bundeswehr samt Techniker und mehr als neun Tonnen Fracht der Band.

Gruppenfoto vor der Airbus Otto Lilientthal

Ziel der Maschine mit der Flugnummer GAF 468 ist der Dulles International Airport nahe Washington D.C. Denn die Big Band wird beim Bundeswehrkommando USA/Kanada auftreten und die Köche ein BBQ zaubern. "Die Band wird außerdem zwei öffentliche Konzerte in Texas und New Mexiko geben – natürlich für den guten Zweck", erzählt der Manager der Big Band Hauptmann Thomas Ernst während des Flugs. Bereits im Sommer hat er die USA-Reise der Musiker vorbereitet – die Auftrittsorte besichtigt, die Logistik sichergestellt und viele Absprachen getroffen. "Meine Aktenordner sind mit mehr als 15 Zentimetern Papier gefüllt", erzählt Ernst schmunzelnd, "besonders für den Zoll musste viel ausgefüllt werden." Jedes Gepäckstück wurde gewogen, ausgemessen, sein Wert aufgeführt und die Seriennummer jedes einzelnen Musikinstruments angegeben.
Bandleader Oberstleutnant Christoph Lieder hat den musikalischen Inhalt für die drei Auftritte in den USA vorbereitet. Die Konzerte sind etwas Besonderes für ihn, denn schließlich spielen die Musiker in dem Land, in der die Big Bands ihren Ursprung haben. "Wir wissen, dass wir als Botschafter der Bundeswehr gesehen werden", sagt Lieder. "In den USA verzichten wir aber ganz bewusst auf traditionelle amerikanische Stücke wie beispielsweise die von Glenn Miller. Wir wollen nämlich ein wenig Europa und Deutschland mitbringen", umreißt der 48-Jährige das Programm. Und so wird die Band auch den "Fliegermarsch" spielen, der sonst eher nicht in das Repertoire der Big Band gehört.

Nach fast neun Stunden Flugzeit landet Meurer den Airbus endlich auf amerikanischem Boden. Den ersten Teil seines Prüfungsfluges hat er bestanden. Für das Team der Big Band geht es jetzt erst einmal in die Lufttransport- und Abfertigungsanlage (LTAA) der Bundeswehr. Hier wird am nächsten Tag der erste Auftritt stattfinden. Die riesige Halle ist bereits dekoriert: Überdimensional überspannt ein Lastenfallschirm die schwarz-rot-gold dekorierten Bierbänke und bunte Luftballons sammeln sich unter dem riesigen Fallschirmdach. Nachdem sich Band und Techniker mit den Räumlichkeiten vertraut gemacht haben, geht es mit dem Bus ins Hotel – vorbei an den Wahrzeichen der US-Hauptstadt wie das Washington-Monument oder das Lincoln-Memorial. In Deutschland ist es jetzt bereits weit nach Mitternacht.

Am nächsten Tag sind es Bühnenmeister Hauptfeldwebel Mirko Nützel und die sieben Techniker, die als erstes in der LTAA eintreffen. Stabsgefreiter (UA) Markus Hüfler baut mit seinen Teamkollegen die reduzierte Bühnentechnik auf, da am Abend nur die Dixielandformation und die Combo der Band spielen. Wenig später erreichen auch die Musiker die Anlage und Saxophon- sowie Trompetenklänge füllen beim Soundcheck die Halle. Dann bleibt nicht mehr viel Zeit bis die Gäste kommen und die Band zieht die Ausgehuniform der Luftwaffe an. Sichtlich begeistert genießen die Soldaten und zivilen Mitarbeiter des Bundeswehrkommandos die musikalische Abwechslung. Verteidigungsminister Dr. Jung im Gespräch mit Big Band Chef Christoph Lieder und Tourmanager Thomas ErnstBis spät in den Abend unterhält sie die Big Band. Nachdem die letzten Gäste die riesige Halle wieder verlassen haben, beginnen die Techniker mit dem Abbau der Bühne. In Windeseile verstauen sie die Geräte samt Kabel in den Transportkisten, denn bereits am nächsten Morgen heißt es schon wieder "Bye Bye" Washington.

Für Meurer beginnt nun der zweite Abschnitt seines Prüfungsflugs. Er bringt das Team zur Holloman Air Force Base (AFB), auf der sich auch das Fliegerische Ausbildungszentrum der Luftwaffe befindet. Nur vier Flugstunden liegen zwischen den zwei Städten und doch fühlt es sich an wie eine andere Welt. Waren es in Washington noch Temperaturen um null Grad, so scheint den Teammitgliedern im warmen Holloman die Sonne ins Gesicht. Doch Zeit, die Sonnenstrahlen zu genießen, bleibt nicht. Ein Bus wartet bereits am Ende der Gangway auf die Mannschaft und bringt sie in das 90 Meilen entfernte El Paso. Die Strecke hat nur drei Kurven, links und rechts des Highways 54 ist die Landschaft flach und gleicht einer Wüste mit Kakteen und vertrocknetem Buschwerk. Am Motel angekommen, geht der lange Reisetag für die Gruppe mit einem gemeinsamen Abendessen zu Ende.

Techniker beim Ausladen der CasesAm nächsten Tag das gewohnte Bild: Früh beginnt das Technikteam, die riesigen Kisten aus den Lkws in das "Maggoffin Auditorium" der University of Texas zu bringen. Dann beginnt der Aufbau: Die Technik wird angeschlossen und hierbei viele Kilometer Kabel verlegt. Der 25-jährige Hüfler ist vorrangig für das Licht verantwortlich. Er sichert die Scheinwerfer, leuchtet die Bühne ein und kümmert sich um den Starkstrom. Während der Show setzt der gelernte Elektroinstallateur die Solos der Musiker am Lichtmischpult ins rechte Licht. Haben die Techniker ihre schweißtreibende Arbeit hinter sich gebracht, heißt es Soundcheck für die Band und endlich Pause für Hüfler und seine Mitstreiter.

Beim gesamten Team handelt es sich um absolute Profis, trotzdem ist vor den Konzerten die Anspannung zu spüren. "Und jetzt kommt auch noch der Jetlag dazu", bemerkt Schlagzeuger Oberfeldwebel Thomas Lieven. Wenig später ist es dann soweit und die Big Band spielt ihr erstes großes Konzert auf dieser Reise: Die Lichter gehen aus, es wird still im Raum, die Bühne wird eingenebelt und dann schallen die ersten Töne von Gordon Goodwins "Count Bubba" in die Halle. Hüfler ist wieder am Mischpult. Auf die Frage, ob er nervös sei, sagt der Techniker, dass er die
Show schon mindestens 140 Mal gefahren habe. "Ich hab es in den Fingern", meint er lächelnd. Und auch Lieven sitzt hinter seinem Instrument und reißt das Publikum bei seinem Schlagzeugsolo mit. "Ich bin auf der Bühne, um Spaß zu haben", sagt der 33-Jährige und das merken die Zuschauer ihm auch an. Zwei Stunden spielen die Musiker an diesem Abend und begeistern das Publikum.


Auch einen Tag später verzaubert die Band das Publikum in Alamogordo, nahe der Holloman AFB. Im ausverkauften "Tays Special Event Center" der hiesigen Universität gibt es sogar Standing Ovation. Auch der katholische Militärpfarrer Wolfgang Schiltz jubelt der Band zu. "Das ist professionelle Musik vom Feinsten", sagt er zu den Darbietungen. Doch nicht nur die Deutschen im Publikum waren begeistert. So ließ es sich Sylvia Alarcon nach der Show nicht nehmen, das aktuelle Album der Band zu kaufen und es direkt signieren zu lassen. "Das war eine der besten Shows, die ich je gehört habe", freut sich Amerikanerin, die auch selbst als Bandleaderin tätig war. "Vielen Dank, dass Sie hier gespielt haben. Sie sind nicht nur Botschafter der deutschen Streitkräfte, sondern auch der Musik."

Die Band beim Konzert in El Paso

Bereits am nächsten Tag sitzt die Band schon wieder in der Bundeswehrmaschine auf dem Weg nach Deutschland. Der Pilot startet zu seiner letzten Etappe auf dem Überprüfungsflug – um die Nerven zu beruhigen, gibt es im Cockpit amerikanische Schokoladenkekse mit Milchcremefüllung. Bandchef Lieder ist mit den drei Shows der Band und dem anschließenden Feedback mehr als zufrieden. Auch während des Heimflugs kann die Big Band-Crew nicht ohne Musik. Hauptfeldwebel Bert Conzen, Posaunist bei der Big Band, arrangiert beispielsweise schon wieder einen neuen Titel auf seinem Laptop. "Die Band ist immer in einem kreativen Denkprozess und das Programm wird ständig weiter entwickelt. Jeder bringt da seine Ideen ein", bemerkt Lieder. Nach mehr als zehn Stunden verlässt das Big Band-Team glücklich – aber auch ein wenig müde – den Airbus, den Meurer wieder sicher nach Köln/Wahn geflogen hat. Er geht freudestrahlend von Bord, denn er hat alle Prüfungen bestanden und ist jetzt Kommandant.

Sylvia Jaeck