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Das Beste zum Schluss - die Big Band der Bundeswehr und der große Preis

Ein für die Big Band der Bundeswehr ausgesprochen bewegtes Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Viele schöne Konzerterlebnisse liegen hinter den Musikern, Technikern und dem gesamten Team und damit gleichzeitig unzählige zurückgelegte Kilometer auf deutschen Autobahnen oder Flugmeilen in internationalem Luftraum.

Besonders hervorzuheben bleibt die - selbstverständlich ausschließlich musikalische - Teilnahme an den olympischen Sommerspielen in Rio. Konzerte am Strand der Copacabana sind auch für alte Hasen im Showgeschäft keine Selbstverständlichkeit. Darüber hinaus war die erneute Teilnahme als Partyband beim Bürgerfest des scheidenden Bundespräsidenten Joachim Gauck mehr als nur eine besondere Ehre.

Es gab Konzerte bei strahlendem Sonnenschein, 37 Grad und damit fast unerträglicher Hitze, wie beim NRW- Tag in Düsseldorf, es gab aber auch jenes Konzert am Strand von St. Peter Ording, das nach 45 Minuten wegen Sturm und Starkregen abgebrochen werden musste. Es gab das Konzert auf dem Gipfel des Nebelhorns, die zwei besonderen Konzerte für unsere deutschen Soldaten im Kosovo, die Stargastkonzerte mit Adel Tawil und Joris, der Ball des Sports, die Bälle der Bundeswehr und viele Open-Air - und Indoor-Konzerte. All diese Events hatten einen nachhaltigen Anteil am positiven Rückblick für dieses Jahr 2016.

Bis zum Abschluss hat die Big Band der Bundeswehr sich noch ein besonderes Highlight aufgehoben. Als Preisträger des Bw-Musix Bläserwettbewerbes hatte das Curuba Jazzorchester aus Brühl neben einem Geldpreis einen Aktionstag mit der Big Band der Bundeswehr gewonnen. Am 19. Dezember durften deshalb die jungen Nachwuchsmusiker im Vorprogramm des Big Band der Bundeswehr - Konzertes einige Songs zum Besten geben. Das ausverkaufte Haus und der gigantische Abschlussapplaus des gesamten Abends zeigten, dass man mit diesem Konzept offensichtlich den Nerv der Zuschauer und Nachwuchsmusiker getroffen hatte.

Zum letzten Konzert des Jahres gastierte die Big Band der Bundeswehr in Bad Münstereifel. Für zwei Menschen war dies aus unterschiedlichen Gründen ein besonders Ereignis. So endete nach über 17 Jahren die Zeit von Sängerin Bwalya bei der Big Band der Bundeswehr. Sie war viele Jahre die Stimme und auch Gesicht des Orchesters und hat mit ihren einzigartigen Interpretationen bei der Swingformation aus Euskirchen einen besonderen musikalischen Eindruck hinterlassen. "Die Zeit bei der Big Band war für mich eine ganz besondere und ich möchte keine Minute missen" lautete daher auch Bwalyas wehmütiges Resümee.

Für Hauptmann Johannes M. Langendorf war es hingegen der Abschluss eines ersten turbulenten Jahres bei einer in der Bundeswehr absolut einzigartigen Einheit. Anfang 2016 sprang er ins kalte Wasser und startete als Tourmanager der Big Band der Bundeswehr. Es gab unzählige Dinge zu lernen und viele Besonderheiten zu verinnerlichen. Dies alles im laufenden Tourbetrieb und ohne vorab - wie bei der Bundeswehr sonst üblich - einen entsprechenden Lehrgang oder ein Training zu besuchen. "Es ist die außergewöhnlichste Tätigkeit, die ich bisher in meiner über 25- jährigen Bundeswehrerfahrung erleben durfte. Ich freue mich daher auf die weitere Zeit und bin gespannt, was noch alles für Besonderheiten auf mich warten."

Die Mitglieder der Big Band freuen sich nun darauf, sich in den kommenden Tagen von den über 70 Einsätzen des Jahres 2016 zu erholen und ein paar besinnliche Tage im Kreise ihrer Lieben verbringen zu dürfen. Und sie alle Wünschen den Zuhörern und Fans ebenso besinnliche Tage, einen gelungen Start ins neue Jahr und hoffentlich ein Wiedersehen in 2017. Das Jahr hält eine Menge Neuigkeiten bereit, von denen Sie hier bald einige erfahren werden.